MBCollaborations | Blog DE

Wir sind Teil der Modular Management Familie: Mehr Vorteile für Ihre Baukastenentwicklung

Seit Dezember 2019 ist MB Collaborations Teil der Modular Management Familie. Gemeinsam mit Modular Management, der weltweit führenden Beratung für die Definition und Pflege (Governance) von modularen und konfigurierbaren Produktarchitekturen, können wir Sie bei der Entwicklung von modularen Baukastensystemen noch besser und nachhaltiger unterstützen.

In diesem Blog zeigen wir Ihnen, welchen Mehrwert wir Ihnen in Zukunft auf den Themengebieten der Modularisierung bieten können. Folgende Themenbereiche möchten wir in diesem Zusammenhang herausstellen:                    

  • Verlinkung der Unternehmensstrategie mit Ihrer Modularisierungsstrategie
  • Potentialanalyse/ Business Case der Modularisierung sowie Komplexitätskostenberechnung
  • 'Echte Kundenbedarfe' ermitteln und Märkte segmentieren als Voraussetzung für Ihre modulare Produktstrategie
  • Verankerung in der Organisation durch Softwareunterstützung: konfigurierbare, modulare Produktarchitekturen aufbauen, konfigurieren dokumentieren und optimieren mit PALMA

Zu den entsprechenden Themen finden Sie in unserem Blog eine erste Übersicht und im Laufe der nächsten Monate detaillierte Informationen und entsprechende Anleitungen

Modular Management ist die weltweit führende Beratung im Bereich Modularisierung und Konfiguration

Modular Management hat seine Wurzeln in Schweden und gilt international als Marktführer auf dem Gebiet der Entwicklung und Governance von modularen und konfigurierbaren Produktarchitekturen. Bereits 1996 gegründet und somit seit über 2 Jahrzehnten ist Modular Management mittlerweile weltweit mit Niederlassungen in Schweden, den USA, Deutschland und Japan vertreten.

Hierbei wurden mehr als 120 Modularisierungs- und Konfigurationsprojekte aus den verschiedensten Branchen (Maschinen- und Anlagenbau, Haushaltsgeräte, Verkehr, Energie, Bauwesen und Telekommunikation, u.a.) erfolgreich umgesetzt. 

Neben der Modularisierung von physikalischen Produkten, die neben der Hardware auch die Bereiche Software und Services umfasst, hat Modular Management auch Erfahrung im Bereich der Modularisierung von Apartmenthäusern inkl. Inneneinrichtungen und Dienstleistungen, wie z. B. Versicherungen, Leasing oder Banken.         

Durch persönliche Kontakte sind wir bereits seit langem mit der Geschäftsführung von Modular Management im Austausch. Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden nun die langjährige Erfahrung und die damit verbundene Expertise von Modular Management zur Verfügung stellen können, u.a. in Summe mehr als 20 Methoden und 70 Tools die durch die entsprechende Software PALMA (Produktarchitektur Lebenszyklus-Management) unterstützt wird.

Alles hängt zusammen - so auch die Modularisierungstrategie mit Ihrer Unternehmensstrategie als Voraussetzung für ein profitables Baukastensystem

Die Notwendigkeit der Modularisierung als Antwort auf die aktuellen Herausforderungen der Globalisierung sind den meisten Unternehmen und Managern von heute bekannt. In der Praxis sehen wir jedoch immer wieder, dass die Unternehmensstrategie, wenn überhaupt, nur sehr vage mit der Modularisierungsstrategie verknüpft ist.

Während es für die Steuerung der Unternehmensstrategie viele Instrumente und Kennzahlen gibt, fehlt eine Verknüpfung zur Modularisierung und damit eine Steuerungsmöglichkeit für das Modularisierungsprojekt. Damit ist der Beitrag der Modularität zur Unternehmensstrategie in den seltensten Fällen bekannt; außerdem fehlt eine Steuerungsmöglichkeit, um das Modularisierungsprojekt in die richtige Richtung zu lenken.

Als Antwort auf die fehlende Verlinkung lassen sich die strategischen Ziele von Organisationen auf die 3 Achsen Operationelle Exzellenz, Kundennähe/Individuelle Kundenwünsche und Technologieführerschaft/Produktinnovationen herunterbrechen.

Achsen_Modularisieurngsstrategie

In jedem der 3 Bereiche lassen sich also entsprechende strategische Ziele, die weiter über entsprechende Kennzahlen gesteuert werden können, zuordnen.

Im nächsten Schritt muss nun der Beitrag der modularen Produktarchitektur zur Erreichung dieser Strategischen Unternehmensziele berechnet werden. Dieser Beitrag muss dann im Rahmen einer sogenannten Potentialanalyse entsprechend berechnet und quantifiziert werden. Damit sichergestellt ist, dass Ihr Baukastensystem am Ende auch profitabel ist.

Weitere Details finden Sie hier in unserem kostenlosen Whitepaper.

New call-to-action

Potentiale der Modularisierung berechnen, direkte Kosten & Komplexitätskosten quantifizieren

Die Stellschrauben für die Potentiale der Modularisierung müssen bekannt sein, damit der Baukasten profitabel wird. Im Wissenschaftlichen Kontext wird häufig behauptet, dass sich die Vorteile von einem modularen Baukasten nicht quantifizieren und berechnen lassen. Dabei ist das in der Praxis sehr wohl möglich, sogar absolut notwendig für die erfolgreiche Entwicklung einer modularen Produktarchitektur.

Potentiale_Modularisierung

Allerdings braucht es neben einer fundierten Vorgehensweise zur Komplexitätskostenberechnung sehr viel Erfahrung in der Durchführung, um sicherzustellen, dass sich die erwarteten Benefits auch wirklich einstellen.

Hierzu gibt es eine Methode, die von Modular Management bereits in den 90er Jahren entwickelt und fortlaufend verbessert worden ist, die sogenannte MSAP (Modular Strategy And Potential Analysis).

Basierend auf dieser detaillierten Potentialanalyse lässt sich aufzeigen, welche Kostenersparnisse (Direkte Kosten als auch Komplexitätskosten), Lieferzeitverkürzungen als auch Umsatzzuwächse durch Modularität in Ihrem speziellen Unternehmenskontext erreicht werden können. Hierbei ist besonders erwähnenswert, dass der Blickwinkel im deutschsprachigen Raum häufig ausschließlich kostenorientiert ist.

Erhebliche Effekte liegen aber auch in zusätzlichen Umsätzen durch ein verbessertes modulares Produkt, die unter anderem z.B. auf neue Produktvarianten oder schnellere Releases (Time to Market) zurückzuführen sind.

Ohne detaillierte Potentialanalyse fehlt Ihnen im Laufe eines Projektes ab einem bestimmten Zeitpunkt die Entscheidungsgrundlage für die Entwicklung Ihrer Produktarchitektur, z.B. insbesondere wenn es um die Frage geht, wie viele Varianten der entsprechenden Komponenten ein ganzheitliches Optimum für Ihren modularen Baukasten darstellen. Die Folge ist in der Konsequenz häufig ein rein technisch-funktional orientiertes Baukastensystem, bei dem sich am Ende der Entwicklung die erwarteten Benefits nicht einstellen.

Hintergrund ist hier i.d.R. die fehlende Kenntnis der entsprechenden Kostentreiber der direkten- sowie der Komplexitätskosten. So werden beispielsweise häufig Einsparpotentiale in der Entwicklung durch zusätzliche Kosten in anderen Disziplinen wie der Fertigung oder der Wartung überkompensiert, wenn diese nicht im Vorfeld sichtbar und somit bekannt gemacht werden.

Leseempfehlung: Erfahren Sie in unserem weiterführenden Artikel, wie Sie im Detail Kostenreduktion und Umsatzwachstum durch einen modularen Baukasten vorab quantifizieren können.

 

Was Ihre Kunden wirklich interessiert - Echte Kundenbedarfe als Voraussetzung für Ihre modulare Produktstrategie

Die Definition einer Produktstrategie ist eine grundlegende Voraussetzung für die erfolgreiche Entwicklung von modularen Baukastensystemen. Hierzu werden eine kundenbedarfsorientierte Marktanalyse und Segmentierung benötigt. Zunächst geht es grundsätzlich erst einmal darum, Probleme, Aufgaben, Anwendungen und Funktionalitäten aus Kundensicht zu verstehen, d.h. es ist eine lösungsneutrale Herangehensweise gefordert.

Kundenbedarf

Insbesondere Unternehmen mit einer eher technisch geprägten Historie neigen in der Praxis aber dazu technische Lösungen zu spezifizieren, die häufig nicht im Einklang mit echten Kundenbedarfen stehen und die auch die Entwicklungsabteilung bezüglich innovativer Lösungen unnötig einschränken.

Obwohl es in vielen Organisationen bereits Marketingabteilungen und Produktmanager gibt, sind Marktanalysen häufig eher demographisch oder verhaltensbasiert. Da die Grundlage für die modulare Produktentwicklung aber eine Produktstrategie und keine Anpassungs- oder Reichweitenstrategie ist, ist eine kundenbedarfsorientierte Marktsegmentierung ein echter Erfolgsfaktor für die Entwicklung Ihrer modularen Produktarchitektur.

Sind Ihnen und Ihrer Entwicklungsabteilung die Produkteigenschaften der entsprechenden Marktsegmente, die ausschlaggebend für die Kaufentscheidung Ihrer Kunden sind, nicht bekannt, ist es quasi unmöglich, Varianz am Markt zu positionieren, die auch erfolgreich verkauft werden kann.

Weiter ist die Kenntnis der relevanten, für die Kaufentscheidung auschlaggebenden Produkteigenschaften der entsprechenden Marktsegmente dafür notwendig, um unnötige Überspezifizierung Ihrer Komponenten zu vermeiden. Das erhöht die Profitabilität von Ihrem modularen Baukasten, und stellt sicher, dass sich die Benefits der modularen Baukastenentwicklung auch wirklich einstellen.

Leseempfehlung: Kundenwerte auf Basis einer bedarfsgerechten Marktsegmentierung systematisch ermitteln, lesen Sie hier mehr in unserem weiterführenden Artikel.

Verankerung der Baukastenentwicklung in der Organisation durch die richtige Software

Modularisierung ist kein Selbstzweck und ein Baukasten kann nur dann erfolgreich sein, wenn Modularisierung ganzheitlich gedacht und nachhaltig in der Organisation verankert wird.

Im Rahmen von Modularisierungsprojekten fallen eine Vielzahl von Daten und Informationen an, die angefangen bei der Zieldefinition, über die Kundenbedarfsanalyse hin zur Definition von Modulschnitt und Variantenoptimierung aufgenommen und in Zusammenhang gestellt werden müssen. Besonders geeignet sind in diesem Fall auch Profitabilitätssimulationen von Ihrem modularen Baukasten.

Neben der Erfassung und durchgehenden Vernetzung dieser Daten muss ein entsprechendes Produktdatenmodell stets up-to-date sein, um die Rentabilität von Ihrem Baukasten langfristig abzusichern und die Produktarchitektur sicher über den gesamten Lebenszyklus zu steuern (Governance).

Neben der Unterstützung in frühen Phasen der modularen Produktentwicklung, beispielweise bei der Erstellung einer Marktspezifikation, unterstützen wir Sie mit der PALMA Software bei der strategischen Modulschnittdefinition und Variantenoptimierung, bringen durch eine durchgehende Konfigurationslogik Technische- und Vertriebskonfiguration miteinander in Einklang und stellen das Produktinformationsmodell allen anderen IT Systemen zur Verfügung.

Mit einer Vielzahl von in der Praxis erprobten Schnittstellen kann eine Anbindung zu den gängigen PDM/PLM, ERP und CPQ Systemen in Ihrem Unternehmen nahtlos sichergestellt werden.

Zusammengefasst handelt es sich bei PALMA um eine Cloud-basierte strategische Software zur Erstellung, Dokumentation, Konfiguration und Steuerung von modularen Produktarchitekturen. Hierbei funktioniert die Softwareunterstützung unabhängig von dem von Ihnen gewählten Modularisierungsansatz.

Leseempfehlung: Verschaffen Sie sich einen Eindruck davon, wie PALMA funktioniert und erleben Sie es in Aktion in unserer Video-Demo.

Gemeinsam mit Modular Management freuen wir uns, das Thema Modularisierung auch 2020 in Ihren Unternehmen  weiter voranzutreiben!

 

New call-to-action

 

Kommentare

Blogverzeichnis - Bloggerei.de