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Im heutigen, von App Stores und Softwarelösungen geprägten Geschäftsumfeld befinden sich viele traditionelle Hardware-Unternehmen in einer Situation, in der ihre Hardwareprodukte, die einst den Kern ihres Geschäfts bildeten, neben immer wichtiger werdenden Softwareleistungen stehen. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Volkswagen Konzern. In seiner 2030 Strategie macht der Automobilhersteller deutlich, dass in den kommenden Jahren die Erstellung einer einheitlichen Softwareplattform ebenso wichtig ist wie die zur Fahrzeugproduktion notwendige gemeinsame Mechatronikplattform. Und sie sind keineswegs die Einzigen. Unternehmen, die sich einst auf erstklassige Maschinenbauingenieure verließen, haben heute mehr Programmierer als Konstrukteure.

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Eine der größten Herausforderungen, vor denen Unternehmen heutzutage stehen, ist es abzuschätzen, wie gut das eigene Produktportfolio zukünftige Kundenbedürfnisse bedienen und sich an neue Marktgegebenheiten anpassen kann. Um dies zu schaffen, müssen Unternehmen Annahmen über zukünftige Entwicklungen treffen und diese in ihren Produktstrategien berücksichtigen. Dies ist jedoch umso schwieriger, je dynamischer sich der Zielmarkt der Produkte verändert.

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Im Zeitalter der Digitalisierung und der Industrie 4.0 nimmt Software eine immer größere Rolle ein. So auch im traditionell Hardware-geprägten Maschinen- und Anlagenbau. Kenntnisse über Softwarearchitektur und Softwareentwicklung sind längst zu einer grundlegenden Kompetenz in allen Industrieunternehmen geworden und der Anteil der Ressourcen, die für die Softwareentwicklung aufgewendet werden, wächst stetig weiter.

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Klassische Produktentwicklung ist häufig von Silodenken geprägt. Anstatt projekt- und abteilungsübergreifend zu arbeiten, werden Produkte und Projekte voneinander getrennt entwickelt und durchgeführt. Das Resultat: Im Laufe der Zeit wird das Produktportfolio immer größer und die Komplexität im Unternehmen steigt. Der Ausweg für viele Unternehmen ist ein modulares Baukastensystem, das Komplexität optimieren und so Mehrwert für das Unternehmen schaffen soll.

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Ein erfolgreiches Baukastensystem zeichnet sich durch drei Merkmale aus: Flexibilität, Agilität und Effizienz. Bei der Entwicklung der Architektur müssen Module und Schnittstellen so definiert werden, dass diese Merkmale sichergestellt sind und die Ziele der unternehmerischen Geschäftstätigkeit unterstützen. Zu Beginn mögen die Begriffe Modul und Schnittstelle noch abstrakte Ideen sein, im Rahmen der Entwicklung müssen diese aber in detaillierte und exakte Konstruktionen überführt werden. Bei der Umsetzung müssen die Konfigurierbarkeit der Produktarchitektur, die Wiederverwendbarkeit technischer Lösungen und die Abdeckung des heutigen und zukünftigen Portfolios sichergestellt werden.

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Viele Unternehmen stecken in einem Dilemma. Die Kunden stellen immer diversere Anforderungen an ein Produktsortiment und hätten gerne maßgeschneiderte Produkte. Gleichzeitig erzeugen alte und neue Konkurrenzunternehmen mit ihren “good enough”-Angeboten steigenden Preisdruck. Und zu guter Letzt kämpft die Organisation mit dem Erbe der vergangenen Jahrzehnte:

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In vielen Unternehmen ist das angebotene Produktportfolio noch immer stark technisch geprägt. Portfolios sind historisch gewachsen und setzen sich aus Produktvarianten zusammen, die im Rahmen vergangener Kundenprojekte entwickelt wurden. Dieses Portfolio, das eine Abbildung der projektorientierten Vergangenheit ist, wird dann noch ergänzt durch Lösungen, die getrieben sind vom technischen Fortschritt in den Entwicklungsabteilungen.

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Die meisten Unternehmen würden von sich selbst sagen wir sind schon Modular aufgestellt. Die Suche nach Bausteinen, die wiederverwendet und über mehrere Produkte hinweg gemeinsam genutzt werden können, ist in den meisten Unternehmen eine gängige Aktivität, um Skalierung und Effizienz in der Produktentwicklung, der gesamten Lieferkette (supply chain/operations) und dem Vertrieb zu erreichen.

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Der VDMA-Report „IT und Automation 2018“ zeigt eindeutig, was viele von uns schon gewusst oder zumindest vermutet haben: Kaum eine Maschine oder ein Produkt kommt noch ohne Softwarelösungen zur Steuerung, dem Auslesen von Daten oder zur Programmierung aus. Bis 2021 sind laut dem VDMA-Report in knapp drei Vierteln aller Produkte Cloud-Dienste geplant. Schon 2018 lag der Anteil von Software und Elektronik bei rund 1/3 des Gesamtproduktes. Der Umsatzanteil digitaler Services nimmt ebenfalls deutlich zu.

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In unserem Beitrag 3 modulare Maßnahmen, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen haben wir die Komplikationen beschrieben, mit denen sich Unternehmen konfrontiert sehen, wenn Sie versuchen, das angebotene Produktportfolio zu optimieren, um kurzfristig Komplexität und Kosten zu reduzieren.

Bei der Entfernung von Produktvarianten aus dem angebotenen Portfolio sprechen wir von Produktabkündigung. Dieses Abkündigen von Produktvarianten ist Teil des aktiven Portfoliomanagements. Wenn die Komplexität durch die Einführung neuer Produktvarianten zur besseren Erfüllung des Kundenbedarfs nicht unaufhörlich gesteigert werden soll, so muss das Portfolio auch kontinuierlich bereinigt und überholte Produktvarianten abgekündigt bzw. entfernt werden.

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