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So wird E-Learning zum Erfolgsfaktor im Modularisierungsprojekt

Das Institut für Medien und Kompetenzforschung hat in einer Studie herausgefunden, dass bereits mehr als 55% der Unternehmen E-Learning einsetzen und weitere 13% den Einsatz E-Learning planen, um Mitarbeiter zu informieren und Wissen gezielt und flexibel zu vermitteln. Diese Studie wurde durch eine Umfrage der Bitkom im Sommer diesen Jahres bestätigt. Lesen Sie in unserem Artikel wie Sie E-Learning erfolgreich in Ihren Modularisierungsprojekten einsetzen können, um effizient modulare Produkte im Baukastenprinzip zu entwickeln.

Per E-Learning Transparenz im Modularisierungsprojekt herstellen

90 Prozent aller Projekte scheitern daran, dass ihnen ein gemeinsames Zielbild fehlt. Insofern ist es essenziell, beim Start eines Modularisierungsprojektes gemeinsam mit einer Pilotgruppe und externen Beratern in Ihrem Haus  ein Zielbild für die gesamte Organisation zu erarbeiten.

Alle Mitarbeiter darüber persönlich zu informieren, ist teuer und zeitaufwändig. Doch die Entwicklung von modularen Produkten funktioniert nur, wenn sie von der gesamten Organisation gelebt wird – und Komplexitätsmanagement auf allen Managementebenen und über alle Funktionen hinweg stattfindet. Überführt in eine E-Learning-Plattform können Sie das Zielbild in Ihrem Haus weitflächig verbreiten.

Und das so flexibel, wie Ihre Mitarbeiter es brauchen. Jeder Einzelne hat die Möglichkeit, sich basierend auf seinem Terminkalender und mit seiner eigenen Geschwindigkeit mit den Zielen Ihres Modularisierungsprojektes auseinanderzusetzen. E-Learning-Inhalte selbst, zum Beispiel in Form von Videos, können auf allen Endgeräten angeschaut werden. Dadurch lassen sich beispielsweise Reisezeiten effektiv nutzen.

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Neben dem Zielbild macht es häufig Sinn, die wesentlichen Arbeitsschritte und Zusammenhänge Ihrer Baukastenstrategie für alle Mitarbeiter transparent zu gestalten und über ein E-Learning-Chapter bereitzustellen. Transparenz über den geplanten Projektverlauf und entsprechende Inhalte helfen, Widerstände und Vorbehalte gegen ein Baukastensystem in der Organisation abzubauen.

Durch E-Learning Workshops gezielt vor- und nachbereiten

Mitarbeiter können sich im Vorfeld eines Workshops über dessen Inhalte und Ziele informieren. Dadurch wissen sie im Detail, was sie erwartet. Der gleiche Wissenstand zu Beginn führt zu effizienterem Arbeiten im Workshop.

Im Rahmen von Workshops befassen sich Ihre Mitarbeiter dann mit Prinzipien der modularen Produktentwicklung und Vorgehensweisen beim Komplexitätsmanagement. Diese werden anschließend vertieft und ein erstes Mal geübt. Dann lassen Ihre Mitarbeiter alles über Nacht sacken, kommen am nächsten Morgen ins Büro und haben plötzlich viele Fragen im Kopf. Vielleicht möchten sie auch die gezeigte Übung noch einmal in gewohnter Umgebung durchführen. 

Doch die Folien aus den Workshops reichen nicht aus, um vermittelte Inhalte vollständig zu rekonstruieren und sich die offenen Fragen zu beantworten. Schließlich sind Workshop-Handouts nicht für ein ausschließliches Selbststudium konzipiert, sondern unterstützen den Vortrag. Mithilfe von E-Learning-Kapiteln können im Workshop gezeigte Inhalte und Vorgehensweisen anschließend verinnerlicht und wiederholt werden – sie stehen per Knopfdruck zur Verfügung. 

Eine weitere Einsatzmöglichkeit eines E-Learning-Tools nach dem Workshop besteht bei Ihrem internen Fokalpoint. Dessen Modularisierungsexpertise ist noch nicht entsprechend aufgebaut und Ihre Mitarbeiter wenden sich mit Ihren offenen Fragen nicht an das externe Expertenteam, da ihnen die Hürde zu groß erscheint. Dadurch entsteht ein Wissensvakuum, das gefüllt werden muss, um das Risiko von Frustration und von damit verbundener Ablehnung für das Thema zu minimieren.

Initiale Workshops sind ein Mittel, um von Anfang an einen guten Grundstein für die Akzeptanz für ein solches Thema zu legen. Lesen Sie in unserem Blog Artikel mehr über die Gründe, warum nach Modularisieurngsworkshops fast nie ein positiver Effekt im Tagesgeschäft übrig bleibt.

Interne Bottlenecks und damit Verzögerungen im Modularisierungsprojekt vermeiden

In der Regel haben Sie am Anfang eine Person aus Ihrer Organisation definiert, die bei allen Workshops dabei ist und im Verlaufe des Projektes von den Kollegen als Experte anerkannt wird. Allerdings ist Modularisierungsexpertise nicht per Knopfdruck verfügbar. Auch ein interner Fokalpoint muss erst zum Experten reifen.

Wir bei MB Collaborations beobachten immer wieder, dass Mitarbeiter im Laufe der Konzepterstellung mehr und mehr Expertise nachfragen, um Ihre modulare Produktarchitektur entsprechend zu entwickeln. Ihr interner Experte kann sich, genauso wie externe Experten, nicht gleichzeitig um alle Fragen kümmern und das Modularisierungsprojekt gerät möglicherweise ins Stocken.

Gerade am Anfang ist der persönliche Dialog mit Mitarbeitern und Kollegen natürlich durch nichts zu ersetzen. Aber nutzen Sie die Ressourcen Ihres internen Experten effizient – seine Zeit ist ein knappes Gut. Gerade für einfache Fragestellungen und zum Auffrischen von gemeinsam definierten Inhalten ist E-Learning ein geeignetes und effizientes Mittel. Dies gilt insbesondere für Tutorials zur Anwendung Ihrer IT Tools oder einer Interimslösung.

Aktives Wissensmanagement für neue Mitarbeiter im Modularisierungsprojekt

Kennen Sie das Problem? Zehn Personen sitzen in einem Workshop und kommen nicht voran, weil ein neuer Kollege dazugekommen ist. Er kennt die Vorgehensweisen zur Entwicklung modularer Produktarchitekturen noch nicht und hält mit seinen zahlreichen Fragen alle auf.

Die Entwicklung eines Konzeptes für einen modularen Baukasten ist nicht von heute auf morgen abgeschlossen. Die Verankerung einer modularen Produktentwicklung dauert Jahre. Natürlich kommen in dieser Zeit Mitarbeiter dazu, die noch keine Berührungspunkte mit dem Thema hatten.

Um Situationen wie die oben beschriebene zu vermeiden, können sich neu dazugekommene Kollegen je nach Erfahrungsgrad die entsprechenden Kapitel auf der E-Learning-Plattform vorher anschauen. Sie müssen nicht individuell abgeholt werden. Da wo es noch ein Verständnisproblem gibt, kann dies gezielt vorher – durch interne oder externe Unterstützung – geklärt werden.

Ein weiteres Beispiel dafür, wie Sie durch E-Learning im Modularisierungsprojekt  Entwicklungszeiten reduzieren und so Entwicklungskosten sparen können.

Fazit

Ein maßgescheidertes E-Learning Konzept unterstützt Ihre Organisation bei der Implementierung einer modularen Produktentwicklung am Anfang Ihres Projektes durch die Kommunikation Ihres Zielbildes und schafft Transparenz über die Zusammenhänge im Modularisierungsprojekt.

Im Laufe des Projektes unterstützt E-Learning durch gezielte Vor- und Nachbereitung von Workshops und entlastet Ihren internen Fokalpoint im Tagesgeschäft.

Ist Ihr modularer Baukasten fertig entwickelt, stellen Sie sicher das die gelernten Vorgehensweisen und Methoden zur modularen Produktentwicklung laufend aufgefrischt und insbesondere neuen Mitarbeitern einfach und flexibel zur Verfügung gestellt werden können.

Wie kann ein E-Learning für die Entwicklung modularer Baukästen aussehen? Probieren Sie hier unsere E-Learning Demo aus:

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