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In 48h von der Idee zum Prototypen bei den Innovation Days Berlin

Zusammenkommen und Neues gestalten, das ist das Ziel der Innovation Days. Hier treffen Unternehmen mit ihren Herausforderungen auf Studenten verschiedener Disziplinen. Das Ziel ist es, innerhalb von 48h aus einer Idee Prototypen-Lösungen zu entwickeln. Am Ende steht eine Präsentation und die Entscheidung der Unternehmen, ob die vorgestellten Lösungen implementiert werden soll. Innovation im Zeitraffer also.

Innovation_Prozess

Unterstützt werden die Studenten von Mentoren, die Ihnen mit Wissen und Erfahrungen zu den entscheidenden Fragen im Innovationsprozess zur Seite stehen – sei es das Geschäftsmodell für ein neues Produkt, die technische Machbarkeit oder ein erfolgversprechendes Marketingkonzept.

Die Infrastruktur für die Veranstaltung bieten die Universitätspartner. Innovation braucht ihren Raum und die richtigen Werkzeuge. Diese finden die Studenten dieses Jahr in den Räumen der TU Berlin.

MB-Collaborations@Innovation_days_pitches

Innovationen, Erfahrungen und Kontakte – eine Win-Win-Situation

Die Innovation Days sind für die teilnehmenden Unternehmen ein Forum, auf dem Sie Herausforderungen präsentieren können, für die sie Lösungen jenseits der ausgetretenen Pfade suchen. Die Studenten bringen neue Ideen und eine frische Perspektive auf das Unternehmen, die Produkte und die Herausforderungen mit. Die Mischung der verschiedenen Studienrichtung sorgt zusätzlich für Innovationen jenseits der Antworten die eine Entwicklungsabteilung aus sich selbst heraus findet.

In den meisten Unternehmen laufen Innovationsprozesse langsam ab. Die Innovation Days ermöglichen es, im Zeitraffer Ideen zu formulieren, Lösungen zu konzipieren und Prototypen zu entwickeln. Ein verlockendes Angebot – Innovation in 48h!

Für teilnehmende Mitarbeiter der Unternehmen, ist das Format eine ganz neue Inspiration. Im Austausch mit den Studenten lernen sie andere Perspektiven auf das eigene Produkt und Unternehmen kennen und nehmen nicht zuletzt neue Lösungsansätze mit zurück ins Unternehmen.

Den Studenten bieten die Innovation Days die Möglichkeit, das Theoriewissen, welches sie sich mit viel Mühe angeeignet haben, anzuwenden. Innovation ist eine Fähigkeit, die man nicht anhand eines Buches lernen kann, hier hilft nur learning-by-doing.

Die Arbeit in heterogenen Teams, z.B. die Zusammenarbeit von Ingenieuren und Designern, ist eine zusätzliche Herausforderung, aber auch eine gute Vorbereitung auf das spätere Berufsleben. Die Fähigkeit, in solchen Teams erfolgreich zusammenzuarbeiten, ist entscheidend.

Nicht zuletzt sind die Innovation Days eine Plattform für die Studenten, um Kontakte mit Unternehmen zu knüpfen und so die Weichen für ein Praktikum, eine Masterarbeit oder einen Job zu stellen.

MB-Collaborations@Innovation_days_prototyping

Von der Schere der Zukunft zur Revolution des MRT-Scanners

Scherenmanufaktur Paul

Die Scherenmanufaktur Paul ist ein Traditionsunternehmen, welches für deutsche Wertarbeit steht und auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblickt. Ebenso traditionsreich ist das Produkt: Die Schere. Ein Werkzeug, das es schon seit mehr als zwei tausend Jahren gibt und das in seiner grundlegenden Funktionsweise fast unverändert geblieben ist.

Um gegen den Wettbewerb mit Unternehmen, die in Niedriglohnländern produzieren, bestehen zu können, braucht es Innovationen. Wie kann die Schere in der Zukunft des Internet-of-Things aussehen? Welchen zusätzlichen Nutzen können Smart-Scissors Kunden bieten? Das ist die Herausforderung, die die Scherenmanufaktur Paul zusammen mit den Studenten auf den Innovation Days angehen will.

Scherenmanufaktur-Paul

Open Source Imaging

Die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) ist eines der modernsten medizinischen Bildgebungsverfahren. Die notwendigen MRT-Scanner sind komplexe technische Geräte mit hohen Anschaffungs-, Betriebs- und Installationskosten, so kann der Preis für einen neuen MRT-Scanner leicht mehrere Millionen Euro betragen. In der Konsequenz haben viele Menschen weltweit keinen Zugang zu medizinischer Diagnostik per MRT.

Die hohen Kosten ergeben sind aber auch in der Marktsituation für diese Art von Medizintechnik. Drei große Unternehmen teilen sich 90% des Marktes in Form eines Oligopols auf. Hierdurch fehlt der notwendige Wettbewerb, um die Preise zu senken und die Technologie so für mehr Menschen zu erschließen.

Open Source Imaging hat es sich zum Ziel gesetzt, den open-source-Ansatz für medizinische Hochtechnologie, in diesem Fall das MRT Verfahren, zu nutzen. Ziel ist es, die Preise für die Technologie drastisch um bis zu 95% zu reduzieren. Die Aufgabe, die Open Source Imaging den Studenten stellt, ist der Entwurf eines open-source-Medizintechnik-Modells für das deutsche Gesundheitssystem. Wie kann das Gesundheitssystem von einem solchen Ansatz profitieren und welche neuen Geschäftsmodelle gehen damit einher?

Open Source Ecology e.V.

Bei der Softwareentwicklung spielt die open-source-Community eine große Rolle. Dementsprechend gut sind die verfügbaren Ressourcen für die open-source-Softwareentwicklung. Am bekanntesten sind wohl die verschiedenen git Anbieter, ob github oder bitbucket. Diese bieten Plattformen zur geteilten Versionsverwaltung, der Entwicklung mit verteilten Teams, peer code review und frei zugänglichen code repositories. Unter diesen Voraussetzungen können Entwickler weltweit den code verwenden, adaptieren und verbessern.

Open Source Ecology e.V. möchte diese Prinzipien der open-source-Entwicklung auch für die Entwicklung von Hardware populär machen, um so die Voraussetzung für eine open-source-Ökonomie zu schaffen. Diese hat das Ziel, die Entwicklung, Produktion und Verteilung von Gütern zu optimieren und so die soziale Gerechtigkeit und das Gemeinwohl zu fördern.

 Wie kann eine Plattform aussehen, die auch Nutzern ohne technische Ausbildungen die notwendigen Ressourcen zum Bau und zur Bewertung von Hardware-Lösungen bietet? Und welche Funktionen muss diese Plattform den Entwicklern bieten, damit die open-source-Entwicklung für sie attraktiv ist? Antworten auf diese Fragen möchte Open Source Ecology e.V. mit den Studenten erarbeiten.

MB Collaborations bei den Innovation Days

MB Collaborations unterstützt die Innovation Days als Mentor.

Schon in den frühen Phasen der Innovation müssen die verschiedenen Wünsche der Kunden berücksichtigt werden, um so systematisch ein Portfolio für das neue Produkt zu definieren. Denn eine gute technische Lösung muss alle Produktvarianten, die angeboten werden sollen, berücksichtigen.

Die richtige Zerlegung in Module in der Konzeptphase ermöglicht es, Lösungen zu entwickeln, die flexibel an die Kundenbedürfnisse angepasst werden können, um so die immer individuelleren Anforderungen verschiedener Märkte zu erfüllen.

Wenn das Konzept steht, müssen machbare technische Lösungen gefunden und in Form eines Prototypen umgesetzt werden.

Dies alles sind Bereiche in denen MB Collaborations mehr als 10-jährige Erfahrung aus der Entwicklung modularer Baukästen für verschiedenste Industrien hat. Diese Erfahrungen teilen wir mit den Studenten, um sie zu unterstützen. Gleichzeitig werden wir von den innovativen Ideen inspiriert und bekommen neue Impulse, die wir mit in unsere Industrieprojekte nehmen können.

MB-Collaborations@Innovation_days_presentation

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