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Ein modularer Baukasten ist dann erfolgreich, wenn er eine große Anzahl an Produktvarianten effizient abdeckt und eine lange Lebensdauer hat. Ein modularer Baukasten muss daher zukunftsorientiert sein und die Anforderungen des heute angebotenen Portfolios abdecken aber auch die Anforderungen von Produkten, die in Zukunft aus dem Baukasten angeboten werden, berücksichtigen.

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Durch Reduktion der technischen Variantenvielfalt können Sie die Komplexitätskosten erheblich reduzieren. Dieser Blogartikel zeigt die Zusammenhänge auf und stellt eine Anleitung zur Verfügung, mit der Sie die Variantenoptimierung für Ihren modularen Baukasten angehen können.

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Produktstruktur im Kontext von Modularisierung

Ein erfolgreicher modularer Baukasten benötigt die dazu passende  Produktstruktur. Das konnten Sie bereits in unserem letzten Blog-Post zum Thema Produktstruktur erfahren.

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Sie bieten Ihrem Kunden eine bunte Auswahl. Aber sind Sie sicher, dass er die Farbe, die er wirklich will, auch findet? Ihr Management muss sich also die Frage stellen: Was will der Kunde? Die Antwort auf diese Frage fällt ganz unterschiedlich aus. Je nachdem, wen Sie fragen.

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Produktstrukturen für eine digitale Zukunft

„Smarte Produkte erfordern ein Umdenken.“ Unter diesem Titel beschreibt Siemens in der gleichnamigen Studie die Zukunftsanforderungen an die Strukturierung von Produkten und das Management dieser Produktstruktur. Diese Anforderungen werden zum einen dadurch getrieben, dass der Produktentstehungs- und Produktionsprozess durchgängig digitalisiert wird. Hinzu kommt, dass in den Produkten selbst Elektronik und Software immer stärker implementiert werden.

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Der Kern eines modularen Baukastens ist die Zerlegung des Produktes in Module. Ziel einer Baukastenstrategie ist es, durch die Definition der richtigen Module den Standardisierungsgrad zu erhöhen, die Flexibilität in der Entwicklung zu verbessern und so Entwicklungszeiten zu verkürzen und Entwicklungskosten zu senken. Um diese Vorteile der Modularität aber zu realisieren muss die modulare Produktarchitektur richtig definiert werden. 

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Laut einer Studie des VDMA sind Baukastenstrukturen in den Organisationen weit verbreitet und werden von 88% der Befragten bereits angewendet. Die Ziele sind die Reduktion von Entwicklungszeiten und die Senkung der Entwicklungskosten, während Sie Ihren Kunden trotzdem mehr Produktvarianten als vorher anbieten können. 

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Bis zu 20.000 Teile pro Anlage, weniger als 100 produzierte Anlagen pro Jahr, eine Lebensdauer im Markt von zum Teil mehr als 40 Jahren. So lesen sich die Kennwerte eines großen mittelständischen Systemanbieters im Anlagenbau der Lebensmittel verpackt. Ganz anders also als bei großen Autoproduzenten, die häufig im Zusammenhang mit Modulstrategien genannt werden. Daher lag beim Modularisierungsprojekts dieses Anlagenbauers der Fokus nicht auf den großen Skaleneffekte bei Beschaffungsmengen jenseits der 100.000.

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